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Amazfit Active Edge im Test: Unser Fazit nach zwei Wochen

In diesem Test erfährst du alle wichtigen Details über die Amazfit Active Edge Smartwatch. Ich habe die smarte Armbanduhr knappe zwei Wochen mit in meinen Alltag genommen und Teile mit dir meine Erfahrungen. Mein Name ist Karsten von Testventure.

Schnellübersicht
Amazfit Active Edge, Smart Watch mit Stilvollem, Widerstandsfähigem Sport- und...

Amazfit Active Edge

Pro:
  • Cooles Design
  • Ruckelfreies Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Robust verarbeitet
  • ATM 10 Wasserschutz
  • Gutes GPS-Tracking
Kontra:
  • Kaum Features
  • Wenig Watchfaces
149,90 € bei Amazon*

Design

Amazfit Active Edge Smartwatch im Test

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Amazfit Active Edge. Mich hat zunächst die Optik abgeholt, denn die hat mich stark an die G-Shock-Uhren* aus meiner Kindheit erinnert. Derzeit auch wieder im Kommen. Wir haben drei verschiedene Farben zur Auswahl Lava Black, Midnight Pulse und Mint Green. Die Lava Black Variante gefällt mir persönlich gut. Ich denke die leicht orange, rötlich durchscheinende Farbe soll die Lava darstellen. Schönes Detail bei gutem Lichteinfall.

Auffallend die vier Tasten an den Seiten. Beschriftet mit Up, Down, Select sowie Back. Am Anfang war ich davon angetan, aber mit der Zeit empfand ich die Tasten eher als Belastung, denn in einigen Features stellt sich die Bedienung doch als etwas umständlich heraus. Ich nutze lieber die Touchfläche, denn die funktioniert einwandfrei und auch deutlich schneller.

Amazfit Active Edge Smartwatch am Handgelenk

Die Amazfit Active Edge wirkt sehr robust durch das vorhandene Gehäuse und bietet zudem einen ATM 10 Wasserschutz. Mit einer Abmessung von 46,62 x 46,62 x 12 mm und einem Gewicht von 34 Gramm ohne die Armbänder haben wir eine doch recht große 22 mm Smartwatch vorliegen. Für mein Handgelenk schon etwas zu groß, zumindest für mich persönlich. Die Armbänder lassen sich gut verstellen und haben einen Standardverschluss. 140 – 205 mm Handgelenksumfang sind passend dafür.

Amazfit Active Edge Display Nahaufnahme

Das Display der Amazfit Active Edge

Die Active Edge ist eine Smartwatch aus der Lifestyle Serie. Bei Amazfit ist es komischerweise die einzige Uhr die kein AMOLED Display hat obwohl es das neueste Modell ist. Lediglich ein 1,32 Zoll großes TFT-Display wurde verbaut. Nehmen wir als Beispiel die Active, die GTR Mini oder auch die GTS 4 Mini, sind die Smartwatches gleich teuer oder sogar über 50 € günstiger mit einem AMOLED Display. Warum Amazfit das gemacht hat wird sicherlich ein Geheimnis bleiben, aber mit einer Auflösung von 360 x 360 und 277 ppi haben wir hier leider eher ein Downgrade im Vergleich. Ich muss dennoch sagen, das Display stört mich nun nicht unbedingt. Es läuft alles flüssig ohne Ruckler oder Ähnliches.

Eingehender Anruf

Verbindung

Ich habe meine Smartwatch von Amazfit ganz einfach über die Zepp Applikation installiert und eingerichtet. Das hat mich ungefähr mit allen Updates 10 Minuten gekostet. Es wird eine Bluetooth 5.2 Verbindung hergestellt, auf Bluetooth 5.3 müssen wir bei diesem Modell leider verzichten. Achtet beim Kauf darauf, dass euer Smartphone kompatibel ist.

Akkuleistung

Die angegebenen Laufzeiten von 16 Tagen bei typischer Nutzung und 10 Tagen bei starker Beanspruchung kann ich so unterschreiben. Ich kam bei meinem Testlauf auf gute 12 Tage ohne zu Laden. Dabei habe ich den 370 mA/h starken Akku ordentlich in Anspruch genommen. Am zwölften Tag mit 10 % Restakku habe ich meinen Ladevorgang gestartet und bis zur vollständigen Aufladung hat es gut eine Stunde und 30 Minuten gedauert.

Amazfit Active Edge Akkulaufzeit

Features

Sprechen wir nun über die wichtigsten Features. Sporttracking, Schlafanalyse und das Gesundheitsmonitoring.

Sportmodis

Angefangen bei den Sportmodis. Wir bekommen, wie heutzutage standardmäßig, um die 130 verschiedenen Sportarten zur Auswahl. Die bekannten Sieben (Laufen im Freien, Laufband, Gehen, Indoor-Walking, Radfahren im Freien, Rudergerät, Ellipsentrainer) können davon automatisch erkannt werden. Was nun mit angepriesen wird und leider in meinen Augen gar nicht gut funktioniert ist die intelligente Erkennung im Krafttrainingsmodus. Hier sollten deine Übungen automatisch den Sets zu geordnet werden. Leider ist diese Darstellung sehr lückenhaft und auch das erkannte stimmt nicht wirklich. Das editieren im Nachhinein ist dann doch sehr zeitaufwendig und macht die eigentlich geile Funktion für mich komplett unbrauchbar. Vielleicht gibt es dort in Zukunft aber Möglichkeiten und bessere Abdeckung der Übungsgeräte. Nutzen würde ich es dann auf jeden Fall.

GPS-Tracking

Das automatische Erkennen vom Gehen und das GPS-Tracking funktionieren dafür ordentlich und es wird eine gute Strecke mit informativen Informationen abgebildet. Hier ist Amazfit wieder auf einem guten Niveau unterwegs und kann auch was die Schritte anbelangt abliefern. Die Abweichung sind im minimalen Bereich, ein bis zwei Schritte auf 100 in meinen Tests.

Gesundheits- und Schlaftracking

Beim Gesundheitsmonitoring und Schlaftracking habe ich alle möglichen Überwachungen eingeschaltet. Auf die Alarmfunktionen habe ich verzichtet.

Die optische Aufbereitung und die Fülle der getrackten Daten gefallen mir gut. Bei der Schlafanalyse könnten die Einschlafzeitpunkte und auch die Wachphasen genauer sein. Dort gibt es doch ein paar merkbare Abweichungen. Das ist allerdings noch ein grundsätzliches Problem bei Amazfit und der Zepp Applikation. Hier sind Fitbit oder andere Hersteller dann doch etwas genauer.

Eine schöne und auch brauchbare Funktion ist die OneTap Funktion. Hier kann über einen Zeitraum von 45 Sekunden, deine Herzfrequenz, die Sauerstoffsättigung und das Stresslevel gemessen werden. Eine gute und schnelle Übersicht für zwischendurch.

Weitere Funktionen

Kleinere Funktionen sind über die Zapp Applikation installierbar, aber ob die wirklich zu gebrauchen sind, dass musst du für dich selber entscheiden.

Watchfaces sind auch sehr limitiert für meine Ansprüche und wirklich hübsche sind dann doch eher kostenpflichtig. Wir bekommen also eine normale Funktionspalette bei der Amazfit Active Edge geboten. Highlights sind keine dabei.

Amazfit Active Edge

Fazit: Amazfit Active Edge im Test

Grundlegend bekommen wir mit der Amazfit Avtice Edge eine optisch coole, nicht standardisierte Smartwatch geboten. Für einen Preis von um die 150 € (Std. Jan. 2024) ist es dann für den Umfang und die verbaute Technik etwas zu teuer. Es gibt selbst bei Amazfit Smartwatches, die günstiger sind und statt einem TFT. ein hochauflösendes AMOLED Display besitzen als Beispiel. Dafür sind die Sportmodi oder auch das GPS sehr detailliert und können überzeugen.

Die Frage stellt sich also warum ausgerechnet die Active Edge Smartwatch. Für mich ganz klar die Optik, denn die steht mit Sicherheit im Vordergrund. Für zierliche Handgelenke ist die smarte Armbanduhr eventuell etwas zu groß, schau da besten genau hin.

Amazfit Active Edge Testlogo Gut Award Testventure
Im Test Gut: 4,0 von 5 Sternen
Amazfit Active Edge, Smart Watch mit Stilvollem, Widerstandsfähigem Sport- und...

Amazfit Active Edge

Pro:
  • Cooles Design
  • Ruckelfreies Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Robust verarbeitet
  • ATM 10 Wasserschutz
  • Gutes GPS-Tracking
Kontra:
  • Kaum Features
  • Wenig Watchfaces
149,90 € bei Amazon*

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Letzte Aktualisierung am 22.02.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Zusammenfassung

Design
Display
Verbindung
Akkuleistung
Sportmodis
GPS-Tracking
Gesundheits- und Schlaftracking
Funktionsumfang
Preis-Leistung

Kurz gesagt

Die Amazfit Active Edge kann durch ihr Design punkten. Solch eine Smartwatch zieht Blicke auf sich. Das flüßige Display und auch ein genaues GPS können bei den Funktionen überzeugen. Die ebenfalls lange Akkulaufzeit ist ein großer Mehrwert.
Karsten L.
Karsten L.
Karsten kommt aus der deutschen Film- und Fernsehindustrie. Er ist dort schon seit mehreren Jahren erfolgreich tätig. Sein Spezialgebiet ist die Darstellung von Produkten und die Erstellung von Video- sowie Soundinhalten. Aufgrund der langen praktischen Erfahrung und Nähe zu Produktvorstellungen macht ihn das zu einem qualifizierten Redakteur auf Testventure.de.
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