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Hama Heizkörperthermostat im Test

Montage, Einrichtung und Test

In diesem Artikel habe ich das smarte Heizkörperthermostat von Hama im Test. Dafür habe ich mir das Starter Set mit zwei Thermostaten und einer Bride besorgt.

Die smarten Thermostate von Hama sollen durch einen günstigen Preis und ein besonders schickes Design mit LED-Display überzeugen. Ob das auch stimmt?

Schnellübersicht
Hama Smartes Heizkörperthermostat, Starter-Set 2 St. mit Hub (Heizungssteuerung...

Hama Smartes Heizkörperthermostat: Starter Set

Pro:
  • Schickes LED-Display
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Hochwertig verarbeitet
  • Viele extra Adapter & leichte Montage
  • Guter Funktionsumfang
  • Leichte Zeitplansteuerung
Kontra:
  • Fenster-offen-Erkennung verbesserungsfähig
  • Einrichtung könnte schneller gehen
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Hama smartes Heizkörperthermostat

Hama smartes Heizkörperthermostat Test

Lieferumfang

Im Lieferumfang befindet sich zuerst die Hama Bridge, welche wir in unser WLAN-Netzwerk integrieren müssen und über die dann die Heizungssteuerung läuft. Dazu bekommen wir noch zwei Heizkörperthermostate und vier Adapter für die Montage. Je nachdem welche Heizung ihr Zuhause habt, legt Hama einen passenden Adapter bei. Damit sollte das Thermostat universal mit jeder Heizung kompatibel sein. Außerdem bekommen wir noch 4x AA-Batterien für die Thermostate und ein Netzteil für die Bridge.

Abbildung zeigt den Display des Thermostats

Design

Kommen wir direkt zum erstem Highlight nämlich dem Design. Ich muss sagen, im Vergleich zu vielen andern smarten Thermostaten, bietet Hama hier ein wirklich gelungenes und schickes Design an. Optisch erinnert es mich an die Thermostate von Tado. Die Verarbeitung ist außerdem sehr hochwertig und auch das Display leuchtet schön und kann mich optisch überzeugen. Das Gewinde ist zusätzlich aus Metall und wirkt entsprechend wertig.

Abbildung zeigt die Montage eines Heizkörperthermostats

Montage, Inbetriebnahme & Installation

Legen wir also los und starten die Inbetriebnahme. Als ersten schließen wir die Bridge an den Strom an. Danach legen wir die Batterien in die Heizkörperthermostate ein. Jetzt fängt das Thermostat auch direkt an zu blinken. Wir warten kurz bis die Buchstaben LA angezeigt werden und durchgängig leuchten.

Als nächstes entfernen wir unser altes Thermostat von der Heizung. Hier müsst ihr keine Angst haben, es kann weder Flüssigkeit austreten noch etwas kaputt gehen. Sollte euer altes Thermostat zu fest anmontiert sein, könnt ihr auch eine Rohrzange zur Hilfe nehmen. 

Jetzt wählen wir unseren Heizungsadapter aus und schrauben das Thermostat auf die Heizung. Ich musste dafür keinen zusätzlichen Adapter verwenden, bei mir passt die Standardvorrichtung von Hama. Schraubt das Hama Thermostat nur handfest und nicht mit einer Zange. Als nächstes drücken wir auf den Knopf in der Mitte und wir bekommen am Display die Meldung ON zu sehen.

Danach muss die Bridge mit unserem WLAN-Netzwerk verbunden werden. Dafür müssen die LEDs an der Bridge schnell blinken. Das sollte in der Regel schon vom Start weg passieren. Sollte die LED bei euch nicht blinken, haltet auf der Rückseite die Taste für 10 Sekunden gedrückt bis die LED wieder blinkt.

Abbildung zeigt die Hama Bridge

App installieren

Jetzt öffnen wir unseren Google Play oder App Store und suchen uns die HAMA Smart Home App heraus. Haben wir die App gefunden, installieren wir diese.

Wir öffnen also die App und akzeptieren die Datenschutzbestimmungen. Danach müssen wir uns bei Hama ein Konto einrichten. Das geht ganz schnell über eure E-Mail Adresse.
Haben wir das gemacht, sind wir auch schon in der App.

Jetzt drücken wir in der Mitte auf Gerät hinzufügen und geben noch bei Benutzung der App unseren Standort frei.

WLAN-Einrichten & Thermostate hinzufügen

Jetzt wählen in der Mitte direkt die Heizungszentrale aus. Das automatische hinzufügen per Bluetooth funktionierte bei mir leider nicht. Als nächstes müssen wir unser WLAN-Passwort eingeben, damit sich die Bridge auch mit unserem Netzwerk verbinden kann. Haben wir das getan, drücken wir auf weiter.

Danach bestätigen wir noch einmal, dass sich die Bridge auch wirklich im Kopplungsmodus befindet. Wir setzen den Haken und drücken auf weiter.        

Jetzt wird die Bridge im Netzwerk gesucht und nach ein paar Sekunden automatisch hinzugefügt. Wenn wir möchten, geben wir der Bridge noch jetzt einen Namen. Ich nenne meine Bridge.

Als nächstes müssen wir nur noch die Thermostate mit der Bridge koppeln. Dafür regeln wir unser Hama Thermostat auf die kleinste Stufe bis die LED, OFF anzeigt. Danach halten wir die Taste am Thermostat gedrückt, bis zwei Bindestriche zu sehen sind. Jetzt ist das Hama Thermostat kopplungsbereit.

Abbildung zeigt das Hama Thermostat Kopplungsmodus

Wir öffnen als wieder die Hama Smart Home App und wählen unsere Bridge aus. Jetzt drücken wir auf den Punkt „add subdevice“ und bestätigen das die LED bereits blinkt. Die App sucht jetzt automatisch nach dem Thermostat und wir können es nach kurzer Zeit problemlos hinzufügen.

Wir drücken auf erledigt und geben dem Thermostat einen Namen. Ich nenne meins Wohnzimmer. Den ganzen Vorgang wiederholen wir jetzt auch mit dem zweiten oder dritten Thermostat, je nachdem wie viele Thermostate Ihr habt.

Die Steuerung des Hama Thermostat

Die Steuerung der smarten Hama Thermostate funktioniert klassisch per Hand, per Sprache über Alexa, dem Google Assistent oder über die Hama Smart Home App. Auch eine Steuerung per Remote von unterwegs aus ist hier problemlos möglich.

Ich kann über die App ganz einfach die gewünschte Temperatur per Tastendruck einstellen. In meinem Test reagiert das Hama Thermostat ziemlich schnell auf eingaben und passt die Temperatur entsprechend sofort an. Ich konnte keine längeren Verzögerungen feststellen.

Abbildung zeigt die Hama App mit der Temperatursteuerung

Funktionen

In der Thermostat Übersicht können wir noch unseren Heizverlauf abrufen und nach Tag, Woche, Monat oder Jahr sortieren. So können wir immer nachvollziehen, wie wir in der Vergangenheit geheizt haben.

Außerdem sehen wir unsere aktuelle Zimmertemperatur und können per Knopfdruck einen Urlaubsmodus aktivieren. Damit wird die Wohnung immer konstant auf 16 Grad gehalten.

Zeitpläne

Als nächstes haben wir noch die Möglichkeit Zeitpläne für unser Thermostat festzulegen.
In meinen Fall, verlasse ich morgens um 8 meine Wohnung und komme meist so um 18 Uhr von der Arbeit zurück. Schlafen gehe ich so gegen 11:30 Uhr. Programmieren wir das ganze kurz ein.

Als erste wähle mir also meine Tage aus, ich erstelle mir einen Zeitplan von Montags bis Freitags. Danach gebe ich an, dass ich um 7 Uhr aufstehe und wähle mir dazu meine gewünschte Temperatur mit 21 Grad aus. Danach wähle ich mir den zweiten Punkt aus und sage, dass ich um 9 Uhr das Haus verlasse und setzte die Temperatur auf 17 Grad.

Um 18 Uhr komme ich dann wieder nach Hause und die Temperatur soll 22 Grad betragen. Ins Bett gehe ich um 11:30 Uhr und die Temperatur soll sich dafür auf 18 Grad runter regeln.

In nur wenigen Klicks, konnte ich mir so meine ganz individuelle Automation schaffen und muss mich um meine Heizung in Zukunft nicht mehr kümmern.

Fenster-offen-Erkennung

Das Hama Thermostat verfügt über eine integrierte Fenster-offen-Erkennung. Sobald das Thermostat also ein offenes Fenster erkennt, regelt es automatisch die Temperatur herunter. Je kälter es draußen ist, umso schneller erkennt das Thermostat auch ein offenes Fenster. In meinem Test bei 8 Grad Außentemperatur, hat die Fenster-offen-Erkennung allerdings nicht funktioniert. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, dass die Funktion auch wirklich korrekt funktioniert, der sollte sich noch einen extra Fensterkontakt dazukaufen.

Hama WiFi Tür-Fenster-Kontakt (ohne Hub, Fenster-/Tür-Sensor mit...
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Weitere Funktionen

Zusätzlich gibt es noch weitere Funktionen wie einen Kalkschutz, einen Frostschutz und eine Kindersicherung sowie eine manuelle Temperaturkorrektur.

Abbildung zeigt das Hama smart Home Thermostat

Fazit: Hama Smarte Heizkörperthermostat

Das Hama Thermostat überzeugte mich besonders durch das schicke Design. Das Display sieht im Dunkeln sehr schick aus und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist im Vergleich zum Fritz Dect 302 oder den Tado Thermostaten wirklich gut. Vergleichbar sind hier die Thermostate von Homematic IP ein.

Meine Steuerungseingaben hat das Hama Thermostat in meinem Test immer zuverlässig und schnell umgesetzt. Auch die programmierten Zeitpläne waren schnell erstellt und wurden ausnahmslos korrekt durchgeführt. Lediglich die Fenster-offen-Erkennung funktionierte nicht wirklich gut. Hier sollte sich noch ein extra Fensterkontakt dazugekauft werden.

Insgesamt ist das smarte Thermostat von Hama aber optisch sehr gelungen, bietet solide Funktionen und ist in Sachen Preis-Leistung ganz vorne mit dabei. Für alle die im Winter Heizkosten sparen wollen und viel wert auf ein schickes äußeres legen, sind mit dem Hama genau richtig aufgehoben. Wir vergeben verdiente 4,3 von 5 möglichen Sternen.

Im Test Gut: 4,3 von 5 Sternen
Hama Smartes Heizkörperthermostat, Starter-Set 2 St. mit Hub (Heizungssteuerung...

Hama Smartes Heizkörperthermostat: Starter Set

Pro:
  • Schickes LED-Display
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Hochwertig verarbeitet
  • Viele extra Adapter & leichte Montage
  • Guter Funktionsumfang
  • Übersichtliche App
Kontra:
  • Fenster-offen-Erkennung verbesserungsfähig
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Zusammenfassung

Design
Montage
Lieferumfang
Bedienung
Verarbeitung
Zeitplansteuerung
Fenster-offen-Erkennung
Weitere Funktionen
Preis-Leistungs-Verhältnis

Kurz gesagt

Das smarte Heizkörperthermostat von Hama konnte uns besonders durch ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Speziell in Sachen Design und Verarbeitung bietet Hama ein wirklich schickes und modernes Heizsystem. Die Montage war leicht und auch die App ist sehr übersichtlich. Die Steuerung reagiert zusätzlich immer schnell und zuverlässig. Zeitpläne zum automatischen Heizen sind sehr übersichtlich gestaltet und in wenigen Sekunden erstellt. Lediglich die Fenster-offen-Erkennung ist verbesserungswürdig. Wir vergeben verdiente 4,3 von 5 möglichen Sternen.
Dennis F.
Dennis F.
Dennis blickt auf eine mehr als 10-jährige Berufserfahrung als Produkt- und Marketing- Manager in der Technikbranche zurück. Dabei war er sowohl bei renommierten Smartphone- als auch bei namenhaften IT- und Netzwerkherstellern tätig. Von der Produktentwicklung, dem technischen Service bis hin zur Produktvermarktung war Dennis an jeder Station maßgeblich mitbeteiligt. Seit 2019 ist Dennis zusätzlich als Technik-Redakteur bei Testventure.de tätig und stellt unseren Lesern sein Fachwissen bestmöglich zur Verfügung.
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