Phillips Hue Starter set im Praxistest

Phillips Hue im Praxistest – Was kann die smarte Lichtsteuerung?

Dein Abenteurer: Dennis F.

Wer sein Zuhause mit einer smarten Lichtsteuerung ausstatten möchte, der kommt um das System von Phillips Hue nicht herum. Die Hue Lampen sind mittlerweile wohl das erfolgreichste Lichtsystem weltweit. Inzwischen bietet Phillips eine große Produktpalette von verschiedenen Leuchtmitteln an. Über eine normale E27 Leuchte, bis hin zum Outdoor-fähigen LED Schlauch ist alles vertreten. Was genau die smarten Lichter alles können und ob sich das System auch für dein Zuhause lohnt, erfährst du in unserem großen Phillips Hue Praxistest.

Quick-Tipp

Philips Hue White und Color Ambiance Starter Set

Smarte Lichtsteuerung
• 2x farbige & weiße E27 LEDs
• Bridge für das Netzwerk

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Was getestet wird – Phillips Hue starter kit

Da dies mein erstes smartes Lichtsystem ist, habe ich mich für das Hue starter Set entschieden. Das ist besonders gut für den Einstieg in die smarte Lichtsteuerung geeignet. In meinem Fall, besteht das Set aus drei farbigen E27 LEDs, einer Bridge für die WLAN Verbindung und einer Fernbedienung für die Lichtsteuerung. Zusätzlich liegt ein LAN Kabel und eine Schnellstartanleitung in der Verpackung bei. Die LEDs sehen auf den ersten Blick recht hochwertig aber normal aus. Eine Besonderheit konnte ich nicht feststellen.




Wie genau funktionieren die Hue Lampen?

Das Prinzip der smarten LEDs ist recht simpel, in allen LEDs ist zusätzlich ein Funkempfänger eingebaut. Dank dieser Funkschnittstelle ist es möglich, über eine Bridge (kleine weiße Box) mit den LEDs zu kommunizieren. Die Bridge ist mit dem heimischen WLAN verbunden und kommuniziert per Funk mit den Hue Lampen. Per Smartphone können wir über das WLAN befehle an die Bridge senden und die Bridge leitet diese an die LEDs weiter.

Die Installation

Legen wir als und richten das System ein. Als Erstes suche ich mir drei Lampen mit E27 Fassung. Glücklicherweise sind in meinem Wohnzimmer genau drei Leuchten mit dieser Fassung vorhanden. Zwei Steh- und eine Deckenleuchte. Die alten LEDs schraube ich raus und ersetze sie mit den neuen Hue Lampen. Danach schalte ich den Strom der Lampen an und siehe da, die LEDs leuchten schon.

Als Nächstes muss die Bridge angeschlossen werden. Dafür ist das LAN-Kabel gedacht. Ich verbinde also per LAN-Kabel die Bridge mit meinem WLAN Router. Welchen Port ich dabei nehme, spielt keine Rolle. Zusätzlich braucht die Bridge noch einen Stromanschluss.

Nachdem die ganze Hardware installiert wurde, benötige ich nun die Software. Im Playstore werde ich mit der Phillips Hue App auch schnell fündig. Nach der Installation, starte ich die App und es wird automatisch nach einer verfügbaren Bridge im Netzwerk gesucht. Nach ein paar Sekunden wird meine Bridge gefunden und ich muss zum verifizieren den runden Hardware-Knopf auf der Bridge drücken. Nach der Verifizierung startet als Erstes ein Software-Update. Das dauert ca. 2–3 Minuten.

Jetzt kann es losgehen. Die App zeigt mir an, dass ich ein Zimmer erstellen soll. Gesagt getan, ich erstelle ein neues Zimmer und benne es in „Wohnzimmer“ um. Alle drei LEDs wurden schon automatisch gefunden. Jetzt wähle ich aus, welche LEDs in diesem Zimmer positioniert wurden. In meinem Fall sind das alle drei. Ich speichere das Zimmer und bekomme die Nachricht „Herzlichen Glückwunsch, deine Hue App ist einsatzbereit“. Die App zeigt mir nun eine Zimmerübersicht und jede Hue Lampe die verbunden ist an.

Fehlt nur noch der Amazon Alexa Skill. Das funktioniert wie gewohnt über die Alexa App in wenigen Sekunden. Einfach ein neues Gerät hinzufügen und direkt Phillips Hue auswählen. Danach ist das System auch mit Alexa verbunden.




Phillips Hue Lampen in der Praxis

Nach der Installation geht es nun zur Praxis über. Die Hue Lampen lassen sich jetzt so steuern, wie ich mir das vorgestellt habe. Mit der Smartphone App kann ich per Knopfdruck alle oder jede einzelne LED an- und ausschalten. Die Lampen reagieren unmittelbar auf den Knopfdruck, eine Verzögerung konnte ich nicht feststellen. Auch per Sprache über Alexa lassen sich die Hue Lampen problemlos an- und abschalten.

Als nächstes wird es Zeit eine Farbe zu wählen. Ich kann über einen RGB-Regler allen Lampen eine individuelle Farbe zuweisen. Das Farbspektrum ist dabei fast unbegrenzt. Die LEDs reagieren verzögerungsfrei und tauchen mein Wohnzimmer in die coolsten Farben. Sobald ein schönes Farbsetting gefunden wurde, kann es gespeichert und später als Schnellzugriff wieder ausgewählt werden.

Hue Color im Farbverlauf

Ein schönes Farbschema zu finden ist aber nicht immer ganz einfach. Dafür bietet Phillips Hue eine ganze Palette an verschiedenen vorgefertigten Farbsettings an. Hier kann kann beispielsweise zwischen „Sonnenuntergang“, „Nordlichtern“ oder einer „Tropendämmerung“ gewählt werden. Das ganze wirkt sehr stimmig und sieht extrem schick aus. Es gibt aber auch normale Lichtmodi wie „entspannen“, „konzentrieren“ oder einfach nur „hell“. Für jede Stimmung ist das richtige Lichtsetting vorhanden.

phillips hue fernbedienung

Die Fernbedienung – Mobiler Lichtschalter

Ein weiteres Herzstück ist die Fernbedienung. Diese ist von einem magnetischen Rahmen umgeben, lässt sich bequem herausnehmen und wieder einstecken. Der Rahmen besitzt zudem vorgefertigte Klebestreifen und ist dafür gedacht, an die Wand geklebt zu werden. Am besten wird der Rahmen direkt neben den alten Lichtschalter platziert. Dadurch lässt sich das System wie gewohnt per Lichtschalter bedienen.

Die Fernbedienung wurde auf Anhieb automatisch erkannt und ich musste keine Konfiguration vornehmen. Das Licht reagiert per Knopfdruck gewohnt schnell und zeigt keinerlei Verzögerung. Mit dem Lichtschalter können alle LEDs an- und abgeschaltet sowie die Intensität erhöht oder gedimmt werden. Verschiedene Farbschemas können per Knopfdruck abgerufen und geändert werden. Die Fernbedienung ist also ein vollständiger Ersatz der Handy-App und zusätzlich stationär sowie mobil einsetzbar.

Weitere Funktionen von Phillips Hue

Die Farbsteuerung ist aber nicht alles was die smarten Leuchten zu bieten haben. Die Hue Lampen bieten zusätzlich eine Vielzahl von verschiedenen Modis an. Beispielsweise ist es möglich mit den Lampen aufzuwachen. Dafür wird per Timer eine Uhrzeit festgelegt, zu der man geweckt werden möchte. Die Lampen simulieren per Countdown einen Sonnenaufgang und werden langsam immer heller und heller, bis das Maximum erreicht ist. Andersherum können die Hue Lampen auch immer dunkler werden. Bis diese komplett ausgeschaltet sind. Gerade für Kinder die mit Licht einschlafen, is das ein nettes Feature.

Individuelle Routinen für ein automatisches an- und abschalten der Hue Lampen können auch festgelegt werden.

Als Zusatzfeature gibt es noch den Gaming und Party Modus. Hierbei reagieren die LEDs auf die Beats der Musik und leuchten in verschiedenen Farben im Takt auf. Für diese Features werden allerdings weitere externe Apps benötigt die meist kostenpflichtig sind.

Fazit – Lohnt sich ein Kauf?

Phillips Hue zeigt einem deutlich, dass Licht doch mehr ist als nur Licht. Die stimmungsvolle Beleuchtung verwandelt mein altes Wohnzimmer, in einen gemütlichen Wohnraum zum entspannen. Wo es vorher bloß Hell und dunkel gab, gibt es jetzt Sonnenuntergänge und nordische Lichter. Das System bringt nicht nur mehr Farbe in mein Leben, es bringt auch eine Menge Spaß immer neue Farbsettings zu entdecken.

Die Hue Lampen sind extrem leicht einzurichten und die Bedienung ist dank Fernbedienung und Sprachsteuerung sehr alltagstauglich. In meinem Test zeigte das Phillips Hue keinerlei schwächen. Die Installation ging spielend leicht und die Reaktionszeiten sind sehr gut. Im Zusammenspiel mit der Fernbedienung ist das Phillips Hue ein grundsolides Lichtsystem. Wer seine Wohnung oder sein Haus mit einer schönen Beleuchtung aufwerten möchte, der ist mit Phillips Hue sehr gut beraten.

Phillips Hue Starter Set Award von Testventure "sehr gut"

Was für Leuchtmittel gibt es noch?

Für den Start

Philips starter Set

Smarte Lichtsteuerung
• 2x farbige & weiße E27 LEDs
• Bridge für das Netzwerk

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Zum Beginn empfiehlt sich das Starter Set. Dieses besteht aus zwei E27 Lampen und einer Bridge. Die LEDs können sowohl farblich als auch weiß leuchten. Weitere Starter Sets von Phillips Hue findest du Hier*

Ideal fürs Gaming

Philips Hue Gaming Starter-Set

Ein Must-Have für Gamer
• 2x Lightbar und 1x LED Stripe
• Bridge für das Netzwerk.

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Dieses Set bietet den idealen Einstieg fürs Gaming. Mit 2x Lightbars, einem LED-Stripe und der Netztwerk-Bridge kann der PC oder Fernseher perfekt beleuchtet werden. Für alle Gamer ist dieses Set ein Must-Have.

Zusätzlich gibt es noch viele weitere verschiedene Leuchtmittel. Diese können dem System beliebig hinzugefügt werden.

Stimmungsvolle Erweiterung

Philips Hue LightStrip+

LED-Streifen
• Ideal für hinter dem TV oder Sofa
• 2 Meter lang
• Klebbar für einfache Anbringung

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Das Licht für jede Situation

Philips Hue Go

Tragbare LED Leuchte
• Kabelloses tragbares Licht
• Flexibel einsetzbar
• 2-3 Stunden Akkulaufzeit

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FAQ Phillips Hue starter Set – Häufig gestellte Fragen

Bis zu 50 Geräte können integriert weden, für weitere Geräte wird eine zweite Bridge benötigt.
Nein, die LEDs können über die Fernbedienung, per Handy oder Sprache deaktiviert werden.
Ja, warm- und kaltweiß ist beides möglich.
Ja die Hue Lampen speichern die letzte Einstellung.
Nein, eine Bridge ist zwingend notwendig. Für den vollen Funktionsumfang ist auch WLAN notwendig.
Ja das ist möglich. Das System lässt sich von verschiedenen Endgeräten steuern.

Das System bleibt weiterhin über die Fernbedienung steuerbar.

Ja das geht, zumindest für an und aus.
Ja, jeder Lampe lässt sich eine individuelle Farbe zuweisen.




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