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Smarte Heizung – Das intelligente Heizsystem

Du hast mal wieder vergessen alle Heizungen über Nacht runterzudrehen oder das Fenster offen gelassen, während die Heizung noch lief? Macht nichts! Mit einer smarten Heizung musst du dir über sowas keine Gedanken mehr machen.

Smarte Heizthermostate liegen im Trend und sind der Grundstein für ein solides Smart Home. Welche smarten Thermostate es gibt und worauf du achten musst, erfährst du hier.

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Wie eine smarte Heizung funktioniert

Die smarten Heizkörperthermostate funktionieren fast alle per Funk. Dazu wird noch eine weitere Station benötigt. Das ist meist ein kleiner weißer Würfel, der mit dem heimischen WLAN Netzwerk verbunden ist. Die smarten Thermostate kommunizieren per Funk mit der Hauptstation und die Hauptstation kommuniziert wiederum per WLAN mit dem heimischen WLAN Router. Über eine Smartphone App, per Sprache oder einem Computer, kann das System dann gesteuert steuern.

Bei neueren Systemen ist der WLAN Empfang auch schon direkt mit im Thermostat integriert. Hier spart man sich die Zusatzstation und verbindet das Thermostat direkt mit seinem Router.

Was kann ein smartes Thermostat?

1. Konstante Temperatur nach Gradzahl

Als erstes kann so eine smarte Heizung natürlich die Temperatur einstellen. Steuern lässt sich das Ganze über den Computer, das Smartphone oder per Sprache. Beispielsweise man sagt „Alexa stell die Heizung auf 20°”, stellt das System die gewünschte Temperatur ein. Die Temperatur wird konstant auf der gewünschten Gradzahl gehalten. Eine manuelle Steuerung ist auch weiterhin möglich.

2. Fenster offen Funktion

In Kombination mit den Fenster- und Türkontakten erkennt die smarte Heizung, wenn ein Fenster geöffnet wird. Sobald es offen ist, regelt sich die Heizung automatisch runter und spart kostbare Energie. Wird das Fenster wieder geschlossen, startet entsprechend auch die Heizung wieder. Einige Systeme verzichten auch auf einen Fensterkontakt und können schon per Temperaturfühler genau erkennen, wann das Fenster geöffnet wird.

3. Heiz-Zeitpläne

Zusätzlich lassen sich verschiedene Heiz-Zeitpläne festlegen. Ich lege also fest, dass montags bis freitags um 6:45 Uhr die Heizung angehen soll. Wenn ich dann Werktags um 7:00 Uhr aufstehe, ist die Wohnung schon warm und vorgeheizt. Umgekehrt ab 23:30 Uhr hört die Heizung automatisch auf zu Heizen und spart Energie. Die Heizung pendelt sich dann auf 17-18 Grad ein. Eine smarte Heizung lässt sich also ganz individuell nach meinen Bedürfnissen anpassen.

4. Energiesparend

Eine der wichtigsten Funktionen ist der Energiesparfaktor, der sich mit einem alten Regler nicht erreichen lässt. Durch den automatischen Energiesparmodus über Nacht oder wenn das Fenster offen ist, wird viel Energie gespart. Auch das Halten einer konstanten Temperatur macht sich merklich bemerkbar. Durch die Heizkörperthermostate wird keine Energie mehr verschwendet und der Verbrauch optimiert. Viele Hersteller werben mit einer Heizkostenersparnis von bis zu 30%. Das schont nicht nur meinen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

5. GPS Tracking

Einige Systeme wie zum Beispiel das tado°, bieten auch eine GPS Funktion. Per GPS am Handy wird sofort erkannt, wenn ich das Haus verlasse. Ab diesen Zeitpunkt versetzt sich die smarte Heizung in den Energiesparmodus. Andersrum, wenn ich auf dem Weg nach Hause bin, fängt die Heizung frühzeitig an die Wohnung zu heizen.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Als erstes sollte überprüft werden, was für eine Heizung sich Zuhause befindet. Dadurch weiß man genau, welcher Adapter für die Montage benötigt wird. In der Regel sind die smarten Thermostate aber schon mit allen gängigen Heizungen kompatibel. Um auf Nummer sicherzugehen, kann sich vor dem Kauf der im Lieferumfang angeschaut werden.

Danach muss sich entschieden werden, was für einen besonders wichtig ist. Mit Fenster- und Türkontakten oder lieber ohne. Besonders schick und mit vollem Funktionsumfang? Eher günstig oder doch ein Mix aus beidem? Das ist gar nicht so einfach. Unsere Emfehlungen findest du weiter unten.

Am besten überlegt man sich auch schon vorher, ob jede Heizung oder nur einen Teil mit Heizkörperthermostaten ausgestattet werden soll. Die Systeme funktionieren nämlich am effizientesten, wenn auch wirklich alle Heizungen ausgestattet sind. Nur dann wird der maximale Energiespareffekt erreicht.

Unboxing smarte thermostate

Die besten Heizsysteme im Überblick:

Das würden wir kaufen
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Das System von tado° ist unser Liebling. Das Zusammenspiel aus Design und Funktionsumfang hat uns voll und ganz überzeugt. Ein schickes Design und das große Display, werten die Heizung optisch auf. Die Steuerung per App und per Sprache liefen zusätzlich einwandfrei und problemlos. Etwas schade ist, dass die Automatisierung der Fenster offen Funktion nur per Bezahl-Abo verfügbar ist. Mit dem tado° Heizsystem kauft man aber ein solides, umfangreiches und schickes Smart Home Gerät, mit dem man absolut nichts falsch machen kann.

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Natürlich haben auch die Macher der Fritzbox einen eigenen smarten Thermostaten im Angebot. Wer Zuhause schon eine Fritzbox hat und auf maximale Kompatibilität setzen möchte, der ist mit dem FRITZ DECT sehr gut beraten. Das Design ist schick und hochwertig zugleich. Zusätzlich bringt das Thermostat alle nötigen Funktionen mit sich. Für den Betrieb ist allerdings eine Fritzbox notwendig und die Sprachteuerung per Alexa wird leider nicht unterstützt. Dennoch ist der FRITZ DECT Thermostat für alle Fritzboxliebhaber eine gute Erweiterung für das heimische Smart Home.

Fazit – Smarte Thermostate

Ich habe nun seit über 1,5 Jahren die smarte Heizung im Einsatz und bin sehr überzeugt davon. Für mich kommt ein Haushalt ohne diese kleinen Helfer nicht mehr infrage. Mein Lieblings-Feature ist die „Fenster offen“ Funktion. Ich finde es besonders praktisch, dass Fenster öffnen zu können, ohne auf die Heizung achten zu müssen. Gleichzeitig spare ich dabei noch kostbare Energie und schone die Umwelt.

Das Festlegen einer bestimmten Gradzahl im Zimmer hat mich zusätzlich überzeugt. Überall ist es jetzt konstant so warm wie ich es möchte. Es gibt kein lästiges nachregeln der Heizung mehr und ich weiß immer wie warm es gerade wirklich ist.

Wer sein Heizverhalten und den Energieverbrauch optimieren möchte, sollte nicht länger warten und sein Zuhause ein Stückchen mehr zum Smart Home machen. Die Umwelt und dein Geldbeutel wird es dir danken.

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Dennis F.
Dennis blickt auf eine mehr als 10-jährige Berufserfahrung als Produkt- und Marketing Manager in der Technikbranche zurück. Dabei war er bei renommierten Smartphone- als auch namenhaften IT- und Netzwerkherstellern tätig. Von der Produktentwicklung, dem technischen Service bis hin zur Produktvermarktung, war Dennis an jeder Station maßgeblich mitbeteiligt. Seit 2019 ist Dennis zusätzlich als Technik-Redakteur bei Testventure.de tätig und stellt unseren Lesern sein Fachwissen bestmöglich zur Verfügung.
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