StartNetzwerkAVM Fritz Repeater 600 im Test: Lohnt sich ein Kauf?

AVM Fritz Repeater 600 im Test: Lohnt sich ein Kauf?

Heute haben wir den Fritz Repeater 600 von AVM im Test. Der Repeater gehört zu AVMs neuster Generation und ist mit aktuellster Soft- und Hardware ausgestattet. Der Repeater soll leistungsfähiger und in Kombination mit einer Fritzbox auch Mesh fähig sein.

Zusätzlich wurde das Design komplett überarbeitet und ist dadurch kompakter als je zuvor. Ob der Fritz Repeater 600 hält was er verspricht und ob sich ein Kauf lohnt, erfährst du hier.

Schnellübersicht
AVM FRITZ!WLAN Mesh Repeater 600 (WLAN N bis zu 600 MBit/s (2,4 GHz), WPS,...

Fritz Repeater 600*

Pro:
  • Kompakte Bauweise
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Universal kompatibel
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Gute WLAN-Geschwindigkeiten
  • Mesh-Fähig mit einer Fritzbox
Kontra:
  • Kein Dual-Band
  • Etwas hoher Preis
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Design & Verarbeitung

Öffnen wir also die Verpackung und schauen was uns erwartet. Das Design ist wie versprochen neu und sehr schick. Der Repeater macht einen hochwertigen Eindruck und ist in Klavierlack-Optik gehalten. Im oberen Bereich finden wir einen Connect-Button, sowie eine Status-LED. Überraschend ist, wie kompakt der Repeater ist. Er misst nur 6,4 x 3 x 6,4 cm und ist damit kaum größer als eine Wandsteckdose. In Sachen Design und Verarbeitung hat AVM wie gewohnt gute Arbeit geleistet.

In der Verpackung findet sich zusätzlich zum Repeater, eine Schnellstartanleitung sowie einen Stabilisierungs-Adapter für die Steckdose. Dieser Adapter sorgt dafür, dass der Repeater auch fest in jeder Steckdose sitzt und nicht wackelt oder herunterhängt. Je nach Bedarf, kann der Adapter aber auch wieder entfernt werden. Für meine Steckdose ist er nicht notwendig, der WLAN-Repeater sitzt auch ohne Adapter schon fest genug.

Lieferumfang:

  • Fritz Repeater 600
  • Schnellstartanleitung
  • Steckdosen-Adapter
Fritz Repeater 600 an einer Steckdose

Einrichtung des Fritz Repeater 600

Als erstes suche ich mir eine passende Steckdose aus, mit der ich den WLAN-Repeater verbinde. Danach drücke ich die Connect-Taste am Repeater und die Status-LED fängt an grün zu blinken.

Als nächstes haben wir zwei Minuten Zeit, am WLAN-Router die WPS-Taste zu drücken. Jetzt fängt auch dort die Router-LED an zu blinken und die Kopplung beginnt. Nach circa. 30 Sekunden ist der Vorgang schon abgeschlossen.

Am Fritz Repeater leuchtet die LED-Anzeige nun dauerhaft grün. Das ist für mich die Bestätigung, dass die Kopplung erfolgreich durchgeführt wurde.

Der Fritz Repeater übernimmt automatisch den WLAN-Namen (SSID) und das Passwort meines bestehenden WLAN-Netzwerks. Sobald ich also die WLAN-Verbindung zu meinem Router verliere, loggt sich mein Smartphone automatisch mit dem gleichen Zugangsdaten in das WLAN-Netzwerks des Repeaters ein.

Im Mesh-Modus übergibt das System das WLAN-Signal zusätzlich intelligent. Das bedeutet, dass das System nicht mehr wartet bis es die Verbindung verliert. Es entscheidet intelligent ob das WLAN-Signal des Routers oder das Signal des Repeaters gerade die beste Sendeleistung bietet.

Damit soll ein nahtloser und schneller Übergang gewährleistet werden. Diese Funktion ist allerdings nur in Kombination mit einer Fritzbox möglich.

Die Benutzeroberfläche

Sollen weitere Einstellungen am Repeater wie z. B. das Passwort oder der WLAN-Name (SSID) geändert werden, gibt es einen Unterschied ob wir eine Fritzbox oder ein anderen WLAN-Router verwenden.

Mit einer Fritzbox:

Verwende ich eine Fritzbox, kann ich einfach „fritz.repeater“ in einen Browser eingeben und das Setup aufrufen.

Mit einem anderen WLAN-Router:

Bei einem WLAN-Router eines anderen Herstellers, muss ich als erstes die IP-Adresse des Fritz Repeaters herausfinden. Dazu melde ich mich im Setup meines WLAN-Routers an und suche unter “verbundene WLAN-Geräte” nach dem Fritz Repeater.

Dort finde ich die IP-Adresse die ich benötige. Diese IP-Adresse gebe ich nun in ein neues Browserfenster an meinen Laptop oder am Smartphone ein.

Jetzt habe ich Zugriff auf den Repeater und kann alle nötigen Konfigurationen vornehmen. Für meinen Test ändere ich noch den Repeater-Namen in “Fritz Repeater 600” und vergebe ein extra Passwort.

AVM Fritz Repeater 600 Nahansicht

Die Fritz WLAN-App

AVM bietet natürlich auch eine eigene App für die Steuerung des Netzwerks an. Diese kann ich bequem aus dem Google Play- oder App-Store herunterladen (iOS oder Android). In der App finde ich gute Tipps zur optimalen Platzierung des WLAN-Repeaters und alle aktuellen Netzwerkdaten wie z.B. eine Geräteübersicht oder die aktuelle WLAN-Signalstärke.

Fritz WLAN App Screenshots

Die App bietet zusätzlich die Möglichkeit das WLAN-Netzwerk zu testen, sowie die Geschwindigkeit und die Signalstärke zu messen. Ich starte den Test und lassen diesen 10 Minuten am Stück laufen.

WLAN Geschwindigkeit Messen Fritz App

Alles in allem zeigt mir das System sehr gute Werte an. Ich haben in der 10-Minütigen Testzeit, nur leichte Schwankungen der Signalstärke (Durchschnittlich -37 dBm) und erreichte fast durchgängig 48 MBit/s bei einer 50 MBit/s Leitung. Das sind für einen WLAN-Repeater sehr gut Werte. Die kompletten Messdaten findest du in den Screenshots.

Messzeit: 10:17 Minuten


Durchsatz über die gesamte Messung:

  • Durchschnittlich: 46,9 MBit/s
  • Maximum: 48,0 MBit/s
  • Minimum: 26,0 MBit/s

Signalstärke über die gesamte Messung:

  • Durchschnittlich: -42 dBm
  • Maximum: -33 dBm
  • Minimum: -55 dBm

Bruttodatenrate über die gesamte Messung:

  • Durchschnittlich: 70,6 MBit/s
  • Maximum: 72 MBit/s
  • Minimum: 39,0 MBit/s

Weitere Messungen

Ganz verlassen auf die Messewerte der Fritz App möchte ich mich allerdings nicht. Zusätzlich führe ich noch einen unabhängigen Speedtest durch, um die Real-Geschwindigkeit zu messen. Dazu verwende ich die Website www.wieistmeineip.de. Ich habe den Test zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten durchgeführt und eine durchschnittliches Ergebnis genommen.

Folgende Geschwindigkeiten wurden dort erreicht:

Internetleitung: 50 MBit/s (1&1)
Download: 30 MBit/s
Upload:  10 MBit/s
Ping: 32 ms

Fritz Repeater 
Seitenansicht

Fazit: Fritz Repeater 600 Test

Der Fritz Repeater 600 ist eine lohnenswerte Erweiterung für das heimische Netzwerk. Die Konfiguration ist mit oder ohne Fritzbox sehr leicht gehalten und gelingt auch ohne Vorkenntnisse.

Das Design ist überraschend kompakt, wirkt aber dennoch hochwertig verarbeitet. Wie von AVM gewohnt, bietet der Repeater viele Einstellungsmöglichkeiten, Daten und Funktionen an. Die Fritz WLAN-App ist zusätzlich eine lohnenswerte Erweiterung mit praktischen Tipps zur Installation.

Die WLAN-Geschwindigkeit war in meinem Test für den normalen Hausgebrauch komplett ausreichend. Der Fritz Repeater 600 zählt allerdings nicht zu den günstigsten Repeatern auf dem Markt, bietet dafür aber eine Menge Komfort und einfacher Handhabung.

Wer auf der Suche ist sein WLAN-Netzwerk zu erweitern, der ist mit dem Fritz Repeater 600 sehr gut aufgehoben.

Im Test Gut: 4,3 von 5 Sternen
AVM FRITZ!WLAN Mesh Repeater 600 (WLAN N bis zu 600 MBit/s (2,4 GHz), WPS,...

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Häufige Fragen

  • Funktioniert der Fritz Repeater nur mit einer Fritzbox? 

    Nein, der Repeater ist universal kompatibel.

  • Kann ich den Fritz Mesh-Modus auch mit anderen Routern verwenden?

    Nein, für den Mesh-Modus ist eine Fritzbox notwendig.

  • Sind Batterien notwendig?

    Nein, nur eine Steckdose.

  • Kann ich mehr als einen Repeater in das Netzwerk integrieren?

    Ja, das ist möglich.

  • Mein Router hat kein WPS, kann ich den Repeater trotzdem verwenden?

    Ja, das ist möglich.

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Zusammenfassung

Verarbeitung
Größe
Geschwindigkeit
Einrichtung
Lieferumfang
Zuverlässigkeit
Preis

Kurz gesagt

Der Fritz Repeater 600 ist eine lohnenswerte Erweiterung für das heimische Netzwerk. Die Konfiguration ist mit oder ohne Fritzbox sehr leicht gehalten und gelingt auch ohne Vorkenntnisse.
Dennis F.
Dennis F.
Dennis blickt auf eine mehr als 10-jährige Berufserfahrung als Produkt- und Marketing- Manager in der Technikbranche zurück. Dabei war er sowohl bei renommierten Smartphone- als auch bei namenhaften IT- und Netzwerkherstellern tätig. Von der Produktentwicklung, dem technischen Service bis hin zur Produktvermarktung war Dennis an jeder Station maßgeblich mitbeteiligt. Seit 2019 ist Dennis zusätzlich als Technik-Redakteur bei Testventure.de tätig und stellt unseren Lesern sein Fachwissen bestmöglich zur Verfügung.
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