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Backseat Gaming ist ein Ärgernis für Spieler

Wahrscheinlich spielst du auch hin und wieder mit Freunden über das Internet. Möglicherweise ist dir dann auch schon einmal ein Backseat Gamer begegnet. Ich verrate dir, was genau man darunter versteht und wie man sie von anderen Spielern unterscheiden kann. Außerdem gebe ich dir Tipps, was du dagegen unternehmen kannst.

Was ist Backseat Gaming? (BSG)

Backseat Gamer spielen die Spiele nicht selbst, sondern schauen anderen Menschen beim Gaming zu. Das kann zu Hause auf der Couch sein oder im Internet über Streamingplattformen wie Youtube oder Twitch. Er belässt es allerdings nicht beim bloßen Zuschauen, sondern er gibt immer wieder Tipps, die mehr oder weniger sinnvoll sind. Manche meinen es gut und möchten dir nur ein paar kleine Tipps geben, damit du eine bestimmte Stelle schaffst oder in dem Spiel besser werden kannst. Andere wiederum vertreten ihre Meinung sehr stark und meckern über deinen Spielstil und möchten ihr großes Wissen unbedingt loswerden. Sie werden schnell beleidigend und posten ihren Kommentar teilweise sehr oft in den Chat, damit du ihn irgendwann liest.

Woher stammt das Backseatgaming?

Im Grunde genommen gibt es Backseat Gamer schon sehr lange. Früher hast du dich mit deinen Freunden getroffen und zusammen an einem Spiel gesessen und ein Freund hat dir Tipps gegeben. Durch das Internet erreicht das Backseat Gaming natürlich ganz andere Dimensionen und derartige Menschen tummeln sich zu hunderten in den Streams der großen Influencer.

Was gibt es für unterschiedliche Backseat Gamer?

Es gibt eine passive Art der Backseat Gamer, die im Prinzip gar nicht reden. Wenn du etwas machst, mit dem sie nicht einverstanden sind, erkennst du es an ihrer Gestik und Mimik. Sie seufzen oder lassen dich mit einem verächtlichen Tz-Laut wissen, dass sie es nicht gut fanden. Im Chat kommentieren sie oft nur mit Emotes.

Andere Backseatgamer wiederum sind das genaue Gegenteil und reden wie ein Wasserfall. Sie kennen jeden Fakt über das Spiel und müssen deshalb immer reden, egal ob du zuhörst oder nicht. Teilweise interessieren sie sich gar nicht für deinen Spielstil, sondern lassen nur allgemeine Fakten zum Spiel los.

Wirklich schlimm sind die Übermeister. Diese Art hat das Spiel mindestens einmal durchgespielt und laut eigener Aussage auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Falls du an einer Stelle nicht weiterkommst, wird er dir sofort erzählen, wie leicht er diese Stelle gemeistert hat und dir die Lösung spoilern. Er wird auch gerne mal beleidigend und würde dir am liebsten den Controller aus der Hand nehmen und die Stelle für dich spielen.

Eine weitere Art der Backseatgamer sind die sogenannten Trolle. Sie kennen das Spiel und seine Tücken. Sie versorgen dich gerne mit falschen Tipps und freuen sich, wenn du ihretwegen in die Falle tappst. Die Trolle sind oft selbst in diese Situationen geraten und möchten, dass du genauso leiden musst wie sie.

Dann gibt es da noch den Spammer. Er schreibt am liebsten in Capslock und schickt seine Nachrichten immer wieder in den Chat. Dahinter verbergen sich auch gerne Spoiler, welche dir den Spielspaß kaputtmachen können.

Wie sollte man mit Beackseat Gamern umgehen?

Eine Sache ist klar: Backseat Gaming wird es immer geben. Falls du Spiele streamen möchtest, solltest du dir dieser Sache bewusst sein. Du kannst die Leute bannen, doch es werden immer Neue kommen. Du solltest für deinen Stream Regeln aufstellen, denn nicht alle Arten von Backseatgaming sind gleich schlimm. Falls ein Zuschauer gegen die Regeln verstößt, kannst du ihn bannen oder mit einem Timeout für eine gewisse Zeit ruhigstellen. Diese Aufgabe kannst du auch an Programme oder Nutzer übertragen, damit du dich besser auf das Spiel konzentrieren kannst.

Dennis F.
Dennis F.
Dennis blickt auf eine mehr als 10-jährige Berufserfahrung als Produkt- und Marketing Manager in der Technikbranche zurück. Dabei war er bei renommierten Smartphone- als auch namenhaften IT- und Netzwerkherstellern tätig. Von der Produktentwicklung, dem technischen Service bis hin zur Produktvermarktung, war Dennis an jeder Station maßgeblich mitbeteiligt. Seit 2019 ist Dennis zusätzlich als Technik-Redakteur bei Testventure.de tätig und stellt unseren Lesern sein Fachwissen bestmöglich zur Verfügung.
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